Über mich

Mein erster Kontakt mit Meditation fand vor über 30 Jahren in Japan statt und war eher befremdlich, zu meinem Glück hat sich das entschieden geändert!

Fotografie betreibe ich mit Begeisterung ungefähr genau so lange.

Die Garten-Leidenschaft ist vermutlich 'genetisch' bedingt und wird seit ca. 15 Jahren auch praktisch umgesetzt!

Ungefähr 30 Jahre lang war ich sozialpädagogisch tätig und davon knapp 20 Jahre in sozial-psychiatrischer Beratung, Betreuung und Begleitung.

Diese außerordentlich verantwortungsvolle wie  auch lehrreiche und fordernde Arbeit sowie Selbstreflektion und entsprechende Prozesse verlangten nach besonderen Aktivitäten zum Ausgleich und zur Psycho-Hygiene. Aktion und Meditation, Spannung und Ent-Spannung, 'Brot und Spiele'...

Somit haben sich unter anderem Meditation, Fotografie und Gartenaktivitäten sowie verschiedene Arten von kreativer Beschäftigung und die Erholung in meiner 'Garten-Wohlfühl-Oase' als eine besondere Art von entspannter 'life-work-Balance' für mich heraus kristallisiert und bereiten mir auch weiterhin sehr viel Freude.

Diese Begeisterung möchte ich gerne vermitteln und weiter geben!

Herzlich willkommen!

 

...und noch mehr über mich...

Nach dem chinesischen Kalender lag mein Geburtsjahr im Zeichen des 'Wasser-Drachen'. Sicherlich war zu der Zeit nicht annähernd abzusehen, wohin mich der Fluss des Lebens treiben, noch welche Wege ich in seinem späteren Verlauf beschreiten würde.

Auf Grund der Fülle und Dichte meiner Erlebnisse kommt es mir so vor, als wären bis heute entschieden mehr Jahre vergangen, als es tatsächlich sind.

Die Eltern hatten als Kriegs-Flüchtlinge in einem kleinen Dorf im 'Märkischen Kreis' (NRW) eine neue Bleibe gefunden und begegneten sich dort. Die mich in meiner Geburts-Region umgebenden Berge irritierten mich jedoch bereits als Kind; gefühlt und tatsächlich nahmen sie mir jegliche 'Weitsicht'. Als kleines Mädchen war mein erster dringlicher Berufswunsch, 'Zigeunerin' zu werden! Dass die Menschen immer unterwegs sein konnten und nicht an einen Ort gebunden sind, faszinierte mich sehr, und das war mir auch bereits bekannt. Weitere Begleitumstände des Themas und dass es gar keinen Beruf 'Zigeuner' gibt, wusste ich zu dem damaligen Zeitpunkt natürlich noch nicht...

Mit knapp siebzehn Jahren konnte ich dann aber die für mich gefühlte einengende Umgebung doch verlassen. Die Ausbildung, 'Staatlich geprüfte Wirtschafterin', begann in einem privaten Meister-Haushalt im Rheinland und sollte mich fit für das Leben machen. Nach einer insgesamt vierjährigen Lehr-, Lern- und Fachschulzeit schloss ich mit Erfolg ab. Hätte mich dieser Beruf mehr begeistert, wäre sicherlich eine steile Karriere als Zierde eines Haushaltes und Gatten oder ähnliches die Folge gewesen, irgendwie sollte (s)ich mein Leben jedoch anders gestalten...

Durch Begegnungen mit liebevollen, interessanten sowie an mir interessierten Menschen lernte ich also weiterhin, den Blick ein wenig über den Rand meines 'Tellerchens' schweifen zu lassen und neugierig auf das Leben und die Welt zu werden! Als ich auf die Anzeige einer 'au-pair'-Stelle in New York 'aus Spaß' antwortete und meine Bewerbung angenommen wurde, griff ich zu.
Was für eine Stadt! Vom ersten Moment an war ich präsent - es wurde 'meine' Stadt! Immer noch lassen Bilder oder nur Gedanken an New York eine besondere Art leicht irrationaler Sehnsucht oder auch so etwas wie 'Heimweh' in mir aufsteigen. Da mein letzter Besuch dort schon recht lange zurück liegt, sich zwischenzeitlich sehr vieles ereignet hat und auch etliche andere Ziele auftaten, werden diese Gefühle einfach weiterhin romantisch 'gepflegt'...

Die 'au-pair'-Zeit brachte viel Arbeit und besondere bereichernde Eindrücke mit sich; 'meine' Familie bestand nur aus einem älteren jüdisches Arzt-Ehepaar aus Berlin, deren zwei Kinder bereits erwachsen waren. Mit sehr viel Glück hatten sie noch Ende 1939 in die USA emigrieren und sich eine neue Existenz aufbauen können! In ihrem Haushalt zu leben eröffnete mir beeindruckende kulturelle und intellektuelle Welten, und wir hielten bis zu ihrem Tod eine enge und herzliche Verbindung aufrecht. Nach diesen eineinhalb Jahren war eine Rückkehr nach Deutschland für mich noch nicht denkbar; es ergab sich über Bekannte die Möglichkeit, im Kundendienstbüro einer deutsch-spanischen Import-Export-Firma das Speditionswesen kennen zu lernen. Diese Tätigkeit bereitete mir sehr viel Freude und prägte nachhaltig mein Kommunikationsverhalten. Unter Anderem hatte sie auch den Vorteil, dass ich mich mehr und mehr in der englischen Sprache zu Hause fühlen lernte. Die Arbeit lief unter dem 'learning while doing'-Aspekt, eben 'The American way'. Es war recht heraus fordernd und anfangs gar nicht so leicht, dafür jedoch sehr interessant und spannend! Ich hatte schon vorher das große Glück gehabt, eine wunderbare Dame meine zusätzliche Englischlehrerin nennen zu dürfen. Sie war bei unserem Erstkontakt bereits knapp siebzig Jahre alt und sprühte vor Vitalität, Intelligenz und einem großartigen Humor! Als ehemalige C.G. Jung-Schülerin und vermittelte sie mir eine erste Ahnung von Psychologie. Ich sog alles wissbegierig auf und ließ mich gerne in ihre Familie aufnehmen (der Kontakt zu ihrer Tochter in Kalifornien besteht bis heute); dieses wurde der Beginn von etlichen 'Wahl-Verwandtschaften'.

Alles in Allem war die Zeit in New York für mich außerordentlich lehrreich, interessant und prägend. Gerne wäre ich geblieben, aus gesundheitlichen und folgend finanziellen Gründen musste ich Amerika und damit mein geliebtes New York mit großem Bedauern nach insgesamt drei Jahren verlassen. Zuvor nutzte ich aber noch die Zeit, dieses unglaublich faszinierende Land kreuz und quer mit dem 'Greyhound-Bus' zu bereisen! Dieses habe ich später noch mehrere Male tun können und bekam somit einprägsame Eindrücke von Mexico über die USA-Westküste und Alaska nach Kanada und immer wieder zurück nach New York. Auch auf diesen abenteuerlichen Reisen durfte ich wesentlichen und bis heute für mich wichtigen Menschen begegnen!

Zurück in Deutschland absolvierte ich den zweiten Bildungsweg. Bevor es jedoch dann in die Richtung des Sozialwesen-Studiums ging, wollte ich unbedint erst noch etwas mehr von der Welt entdecken!

Während meines Aufenthaltes in New York hatte ich Kontakt zu einer Stiftung ('Dooley Foundation'), die unter anderem in Nepal Gesundheitsstationen aufbaute. Ursprung und ideeller Hintergrund sprachen mich sehr an; über diesen Weg wurde auch mein generelles Interesse an Asien geweckt. Die Idee wurde geboren, nach Nepal zu reisen, um mir vor Ort ein Bild zu machen, um vielleicht auch später in irgend einer Form zusammen zu arbeiten - es wurde mir zu einem Bedürfnis, das ich erfüllen musste!

Der gute Kontakt eines Freund zu seinem in Japan lebenden Freund ließ mich die Idee in die Tat umsetzen, mich mit dem Thema 'Sprachunterricht in Japan' zu befassen, da ich nun auch die englische Sprache sehr gut beherrschte. Meine anvisierte zweijährige Auszeit musste irgendwie auch finanziert werden; ich informierte mich über Japan und setzte meinen Plan frohen Mutes und erwartungsvoll in die Tat um.

In der Nähe von Kyoto bezog ich ein kleines Zimmer in einem alten traditionellen Holzhaus bei besagtem Freund, einem Amerikaner, und dessen neuseeländischer Freundin. Wir verstanden uns auf Anhieb gut. Bereits nach einer Woche wurde ich an einer Sprachenschule vorstellig und auch angenommen. An der 'Berlitz Schools of Languages' in Osaka durchlief ich ein umfangreiches, spezielles Training und wurde so zu meinem eigenen Erstaunen eine 'sensei' für deutsche und englische Konversation. Die Lehrtätigkeit lag mir sehr und bereitete mir viel Freude, ich übte sie  ein Jahr lang aus. Bevor ich jedoch richtig starten konnte, musste ich den Status meines Visum ändern lassen, welches wiederum einen 'Ausflug' zur nächsten japanischen Botschaft nach Seoul erfoderte.
Die Prozedur zog sich länger hin als erwartet, doch gab sie mir dadurch die unverhoffte Gelegenheit, zwei Wochen durch Süd-Korea zu reisen, das gefiel mir sehr gut.

Es würde auch hier den Rahmen sprengen, ausführlich über meine Zeit in Japan zu berichten! Erwähnt sei nur, dass ich alle erdenklichen Kultur-Schocks durchlief und es lange dauerte, bevor sich mir die japanische Psyche auch nur annähernd erschloss! Erst als ich durch das alltägliche Miteinander und viel Austausch und Literatur dem ein ganz klein wenig näher kam, gelang es mir, die Menschen in ihrem Handeln und Sein etwas besser zu verstehen, sowie meine Position als Fremde in der mich umgebenden Fremdheit mehr anzunehmen. Ich begann, die unglaublichen kulturellen Angebote zu genießen und die Schätze, die mich umgaben, intensiver wahr zu nehmen und zu nutzen. Der Unterschied zwischen dem angelesenen Wissen (über Japan) und der Erfahrung zu leben (in Japan) wurde mir täglich deutlicher!

Es kam die Zeit, weiter zu ziehen! Mit der Vorfreude auf neue Erlebnisse und gleichwohl großem Bedauern verließ ich Japan nach diesem unbeschreiblich intensiven Jahr und wiederum zurück zu lassenden Freundschaften. Mit einer tapfer ersparten guten Summe an Geld, einem Reichtum an Erfahrungen und einem dreiviertel Jahr Zeit vor mir, kam ich Nepal, dem eigentlichen Ziel meines ursprünglichen Planes, näher. Vorab begab ich mich dann noch über Hongkong auf eine dreiwöchige, sehr beeindruckende Reise durch China; die Möglichkeit, dieses riesige und faszinierende Land auch individuell zu bereisen, bestand gerade erst seit drei Monaten. Gemeinsam mit einer ebenfalls spontanen und sehr am Land interessierten Reisegefährtin wurde auch das ein unvergessliches Erlebnis!

Über Thailand erreichte ich dann endlich Nepal: bereits die ersten Bilder nahmen mir fast den Atem; die mächtige weiße, schier unendliche Bergwelt des Himalaya aus der Luft zu erblicken, ließen mich sehr still und ehrfürchtig sein.

Die Ankunft in Kathmandu fand in einem Meer aus Kerzen statt: es war der erste Abend des Lichterfestes 'Diwali', einem bedeutenden, fünftägigen, fröhlichen hinduistischen Fest mit spirituellem und sozialem Charakter. Welch ein zauberhafter Empfang!

Nepal berührte mich sehr tief und eroberte mein Herz im Sturm! Die Menschen strahlten eine besondere Anmut, Herzlichkeit und Freundlichkeit aus, verbunden mit Würde und einem natürlichen Stolz sowie einer tiefen 'Alltags'-Spiritualität. Das hatte ich vorher so noch nie erlebt! Dieses kleine Land zwischen den höchsten Berggipfeln der Erde gelegen, beherbergte die größte Vielfalt an harmonisch miteinander lebenden ethnischen und religiösen Minderheiten! Es war zu dem Zeitpunkt das einzige hinduistische Königreich. Sein Herrscher gehörte mit zu den reichsten Einzelpersonen der Welt, das Volk lebte allerdings größtenteils in tiefer materieller Armut. Die Hauptstadt Kathmandu wurde bereits schon damals von vielen Abenteurern und Unmengen von Touristen bevölkert, die in den Bergen wandern wollten, bereits schon zurück gekehrt waren oder aus anderen Gründen dort weilten. Tourismus würde in Zukunft der größte aber auch umstrittenste Wirtschaftszweig des Landes werden. All' dieses war zu Beginn der achtziger Jahre...

Meine Absicht, die geplanten, ehrenamtlichen Dienste in der lange vorab auch kontakteten und anvisierten abgelegenen Gesundheitsstation einzubringen, schlugen leider zu meinem großen Bedauern jedoch fehl - wir kamen einfach nicht zu einander. Vielleicht waren es schlichtweg Kommunikationsprobleme - es ließ sich nie ganz klären. Nun einfach 'nur' Touristin zu sein, fühlte sich in diesem Land für mich allerdings gar nicht richtig an und kam somit nicht in Frage. Es dauerte nur kurz, bis eine deutsche Krankenschwester und ich uns begegneten. Ihr Ruf war ihr bereits voraus geeilt und unter Einheimischen und Touristen bereits legendär: seit mehreren Jahren arbeitete diese junge Frau ohne Gehalt im 'Bir-Hospital' in Kathmandu, Kost und Logis bestritt der deutsche 'Rotary-Club', das einheimische 'Nepali' beherrschte sie fließend; sie war hoch angesehen (und auch gefürchtet, wenn sie sich auf ihren Wegen durch Bürokratie und Korruption behindert sah und und auch erfolgreich einmischte!). Von meinem Angebot, sie durch 'Handlanger-Dienste' in ihrer Arbeit zu entlasten, war sie begeistert und wir wurden schnell ein eingespieltes Team!

Innerhalb meines knapp halbjährigen Aufenthaltes in Nepal mußte ich mich nach eineinhalb Jahren des Lebens in Asien nach Deutschland begeben, um Organisatorisches zu regeln. Das war in der Tat wiederum ein Kultur-Schock - dieses Mal der anderen Art - und so hielt ich die Zeit so kurz wie erforderlich! Und auch hier gab es wieder Überraschungen...

Zurück nach Nepal hatte ich dann nicht nur zweihundertfünfzig Kilogramm gespendete ärztliche Hilfsmittel und Medikamente 'im Gepäck' sowie eine botschafterliche Erlaubnis, diese auch begleiten zu dürfen, sondern auch die räumliche und zeitliche Trennung einer ganz zarten, neuen Liebes-Beziehung zu bewältigen (ewurde dann später der Vater meines Sohnes).

In Nepal arbeitete ich mit großer Begeisterung weiter im Rahmen meiner Möglichkeiten, indem ich der Krankenschwester zur Hand ging, sie so weit zu entlasten, wie möglich. Es war eine außerordentlich befriedigende Zeit; ich lernte viel über die Menschen und das dortige Leben.

Auch hier rückte irgendwann der Abschied näher. Ich wusste, dass ich viele liebevolle und herzliche Menschen sehr vermissen würde sowie die Vielfalt an Farben und Düften, besonderen Eindrücken und Erlebnissen, das einfache und leckere, zu Tränen rührende, extrem scharfe Essen, den Anblick des gewaltigen und alles überragenden Himalaya, die besondere spirituelle Atmosphäre, das quirlige Leben und Treiben in Kathmandu sowie den anderen Königsstädten. In gleichem Maße ließ ich auch Armut, Gestank und Schmutz zurück...

Meine tradierten Ansichten zum Thema 'arm' bzw. 'reich' hatten hier völlig andere Dimensionen angenommen und Demut gewann an Bedeutung!

Mit viel Wehmut im Herzen verließ ich Nepal, um mich ganz allmählich Deutschland und meinem bereits ohne mich begonnenem Studium (2. Semester) zu nähern. Stationen auf dem Rückweg waren dann Thailand, Hongkong, Taiwan, Hawaii, Kalifornien (ich vermutete richtig, dass ich meine Englischlehrerin zum letzten Mal sehen würde) und New York. Zwei überaus spannende Jahre fanden ihr Ende und ein weiterer neuer Lebensabschnitt begann mit dem Studium. Durch die Geburt des Sohnes ein Jahr später ging ein fast in Vergessenheit geratener 'Kindertraum' in Erfüllung, nämlich, eine kleine Familie zu gründen!

Nach vier Jahren trennten sich zu unserem großen Bedauern die familiären Wege; so weit es möglich war, blieben wir lange in der Nähe und im guten Kontakt. Wir wollten, dass dem Kind trotz der Trennung weiterhin beide Eltern regelmäßig zur Verfügung stehen.

Die Tatsache, nicht mehr nur allein Verantwortung für mich selber, sondern auch zum größten Teil für ein Kind zu tragen, bedeutete eine neue Herausforderung für mich. Beruf und Sohn zu vereinbaren und trotzdem noch Luft zum eigenen Atmen zu bekommen, war nur durch Logistik, gute Freunde, Glück und die vielfältigen Lebenserfahrungen sowie meine besondere Flexibilität möglich. So konnten die üblichen Höhen und Tiefen des 'normalen' Lebens der nächsten zwanzig Jahre gestaltet werden.
Später ergab es sich, noch einmal eine kleine halbjährige Auszeit einzurichten: als mein Sohn fünfeinhalb Jahre alt war, ging es auf unsere große Reise! Gemeinsam verbrachten wir eine eindrucksvolle und unvergessliche Zeit auf Neuseeland, Fidji und Hawaii (und natürlich überall immer wieder auf unzähligen Spielplätzen)! Die Erinnerungen wurden mit Bildern, Erzählungen und Dias aufrecht erhalten. Mittlerweile steht der Sohn seit über zehn Jahren auf eigenen Füßen und beschreitet auch im reinen Wortsinn schon länger 'selbstständig' seine Wege.

Und Reisen? Die Sehnsucht ist häufig da - und sobald es die Möglichen zeitlich und finanziell erlauben, gebe ich dem 'Reise-Fieber' nach und es geht 'auf und davon', häufig alleine, oder auch mit Freunden. So kamen in den vergangenen Jahren Marokko und Indien (Meditation), letztlich die philippinische Insel Palawan sowie Einblicke in Guatemala sowie Kairo hinzu.

Und - die Möglichkeiten, Reisen in die Erinnerung oder ins 'Innen' zu tun, bestehen für mich stets und überall...

Und der Alltag? Lange war ich 'ganz brav' in fest strukturierter sozial-pädagogischer und psychiatrischer Beratung, Begleitung und Betreuung von Menschen mit entsprechendem Bedarf tätig, eine sehr erfüllende gleichwohl auch enorm herausfordernde Beschäftigung. Mittlerweile hatten jedoch auch hier die Bürokratie sowie wirtschaftliches Verwalten immer mehr Raum eingenommen, was meinem Empfinden nach weder der Sozial-Arbeit noch mir bzw. den darin arbeitenden Menschen gut tut - so hatte ich ursprünglich auch nie arbeiten wollen! In meinem Leben war der so genannte soziale 'rote Faden' immer vorhanden und gelebt worden, allgemein gesehen hatte er sich meiner Meinung nach jedoch nicht nur 'ver-materialisiert' sondern auch 'ver-bürokratisiert'. Dieses zahlt sich jedoch immer noch nicht in angemessener Honorierung von Sozial-Arbeit, also 'Arbeit mit dem Menschen', aus!
Das alles sowie die Vorteile, die die 'Gnade der frühen Geburt' mit sich brachten, waren deutliche Zeichen, um für Neues und Veränderung zu sorgen, um so noch mehr Lebens-Freude mit mehr Zeit für Kreativität und Spiel-Raum und Lebendigkeit und Selbst-Fürsorge im Hier und Jetzt zu erleben! So soll es für mich demnach auch bitte 'life-work-balance' heißen! Und so fand DREIERLEI seinen Urspung...

Ich bin sehr dankbar für das große Glück, mein o.g. Arbeitsleben etwas früher beenden bzw. es auch immer wieder unterbrechen zu können sowie die unendlichen Erfahrungen und Inspirationen, alle Hilfestellungen und mit mir verbundenen ungezählten Menschen und großartigen Freunde, die mir auf meinen verschlungenen Wegen begegneten, mich begleiteten, mir wohl gesonnen waren, mich immer unterstützten und stärkten, bzw. dieses auch weiterhin tun!

Gespannt und neugierig und voll freudiger Erwartungen bin ich auf das, was in diesem neuen Lebens-Abschnitt auch weiterhin auf mich zukommt und wie er sich trotz gesundheitlicher Einschränkungen gestalten lässt! Mehr Zeit für mich bedeutet eben auch, mehr Kreativität, zum Beispiel für das Schreiben von Gedichten und Geschichten (Buch-Titel: 'Es hätte auch alles ganz anders kommen können'). So ist auch mit der Unterstützung eines Freundes Mitte 2016 meine erste professionell erstellte CD 'Ent-Spannung für Körper und Geist' * entstanden!

Und mit den vielen Erfahrungen und dem Wissen, dass alles in dieser 'irren' Welt und in mir im Fluß und in stetiger Veränderung begriffen ist, sowie in Wechselwirkung zueinander steht, bin ich voller Liebe, Zuversicht, Mitgefühl, Hingabe, Demut und Vertrauen - und meistens ganz schön entspannt...

Und wer bis hier zu Ende gelesen hat, ist wirklich tapfer - herzlichen Glückwunsch und - danke!

 

"Entspanne Dich, lass' das Steuer los! Trudle durch die Welt, sie ist so schön!"  Kurt Tucholsky

 

erstellt: Frühling 2012

letzte Änderung: Januar 2018

*siehe Aktuelles